{"abstimmtag":"2022-02-13","publikation":1638975600,"timestamp":1643962027,"geoLevelnummer":0,"geoLevelname":"Bund","erlaeuterungen":[{"langKey":"de","erlaeuterung":{"vorlagenTitel":"Änderung des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben","kapitel":[{"text":"In Kürze","komponenten":[{"typ":"youtube","youtube":{"youtubeId":"t8hMXHRdTZQ","youtubeIdGehoerlos":"jh1cADzvoeg"}},{"typ":"title","title":{"text":"Ausgangslage","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Unternehmen brauchen Kapital, um zum Beispiel Investitionen zu tätigen oder Verluste zu decken. Wenn ein Unternehmen Eigenkapital beschafft, indem es Aktien oder dergleichen ausgibt, erhebt der Bund eine Steuer: die Emissionsabgabe. Diese beträgt ein Prozent des aufgenommenen Kapitals. Die Steuer wird erst auf Beträgen über einer Million Franken erhoben. In der Regel bezahlen kleine Unternehmen keine solche Abgabe; die Steuereinnahmen stammen vorwiegend von mittleren und grossen Unternehmen.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Die Vorlage","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Bundesrat und Parlament wollen die Emissionsabgabe abschaffen. Unternehmen sollen neues Eigenkapital aufnehmen können, ohne darauf Steuern bezahlen zu müssen. Das senkt die Investitionskosten, was sich positiv auf Wachstum und Arbeitsplätze auswirkt. Zudem kommen Unternehmen mit viel Eigenkapital besser durch Krisen als Unternehmen mit wenig Eigenkapital, weil sie mehr Reserven haben. Von der Abschaffung der Emissionsabgabe profitieren insbesondere junge, wachstumsstarke Unternehmen, die noch keine Reserven haben. Um ihr Wachstum zu finanzieren, sind sie auf zusätzliches Eigenkapital angewiesen, das heute der Emissionsabgabe unterliegt. Aus der Abschaffung der Abgabe entstünden dem Bund Mindereinnahmen von schätzungsweise 250 Millionen Franken pro Jahr. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen, weil aus Sicht der Gegner vorwiegend Grossunternehmen profitieren würden.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Abstimmungsfrage","isSubtitle":true}},{"typ":"parole","parole":{"text":"Wollen Sie die Änderung vom 18. Juni 2021 des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben (StG) annehmen?"}},{"typ":"title","title":{"text":"Empfehlung von Bundesrat und Parlament","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Ja&nbsp;</font></b><div>Bundesrat und Parlament wollen die Emissionsabgabe abschaffen. Das wirkt sich positiv auf die Standortattraktivität der Schweiz aus: Die Abschaffung generiert Wachstum; sie schafft und sichert Arbeitsplätze. Zudem ist die Massnahme finanziell verkraftbar.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"","text":null,"name":"admin.ch/stempelabgaben"}},{"typ":"title","title":{"text":"Empfehlung des Referendumskomitees","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Nein&nbsp;</font></b><div>Laut dem Komitee profitieren grösstenteils international tätige Grosskonzerne, Banken und Versicherungen von der Abschaffung der Emissionsabgabe. Die Bürgerinnen und Bürger hätten nichts davon, im Gegenteil: Sie müssten dafür höhere Steuern bezahlen oder einen Abbau von staatlichen Leistungen in Kauf nehmen.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"","text":null,"name":"stempelsteuer-bschiss.ch"}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Abstimmung im Nationalrat","balken":[{"label":"Ja","value":120},{"label":"Nein","value":70},{"label":"Enthaltungen","value":5}]}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Abstimmung im Ständerat","balken":[{"label":"Ja","value":29},{"label":"Nein","value":14},{"label":"Enthaltungen","value":1}]}}]},{"text":"Im Detail","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Heutige Regelung","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Emissionsabgabe ist im Bundesgesetz über die Stempelabgaben geregelt. Sie fällt an, wenn Unternehmen [1] Eigenkapital aufnehmen. Gibt ein Unternehmen zum Beispiel Aktien heraus, so besteuert der Bund den Wert dieser Aktien mit der Emissionsabgabe. Diese Abgabe muss bezahlt werden, wenn ein Unternehmen neu gegründet wird oder wenn ein bestehendes Unternehmen sein Eigenkapital erhöht. Sie beträgt ein Prozent des aufgenommenen Kapitals. Nimmt ein Unternehmen hingegen Fremdkapital auf, zum Beispiel einen Kredit, so muss es keine Emissionsabgabe bezahlen.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_d58810ab-46b5-4230-8458-431259d86435.png","thumbnailUrl":"223341_d58810ab-46b5-4230-8458-431259d86435.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-DE-S37.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Freibetrag","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Es gilt ein Freibetrag von einer Million Franken. Übersteigt das aufgenommene Eigenkapital diesen Wert, wird die Abgabe fällig: Gibt ein Unternehmen zum Beispiel Aktien im Wert von 1,5 Millionen Franken heraus, so muss es auf 500 000 Franken die Emissionsabgabe bezahlen. Der Bund erhält davon ein Prozent, also 5000 Franken, an Steuern.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Ausnahmen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Bei der Besteuerung gibt es Ausnahmen. So sind gemeinnützige Unternehmen, zum Beispiel Wohnbaugenossenschaften, die günstige Wohnungen anbieten, von der Abgabe befreit. Auch Transportunternehmen bezahlen keine Emissionsabgabe, sofern sie das Eigenkapital von der öffentlichen Hand erhalten. Unter bestimmten Bedingungen gibt es auch bei Sanierungen Abgabebefreiungen oder Erleichterungen.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_30703750-030d-4a3c-9bcf-97737f61f917.png","thumbnailUrl":"223341_30703750-030d-4a3c-9bcf-97737f61f917.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-DE-S38.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Entwicklung der Einnahmen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Einnahmen aus der Emissionsabgabe schwanken stark; es gibt weder einen Trend nach oben noch einen nach unten. In den letzten zwanzig Jahren lag der Tiefstwert bei 120 Millionen Franken (im Jahr 2005), der Höchstwert bei 407 Millionen Franken (im Jahr 2017). Im Durchschnitt dieser zwanzig Jahre beliefen sich die Einnahmen auf knapp 250 Millionen Franken. [2]","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"International kaum verbreitet","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Emissionsabgabe ist international kaum verbreitet. Neben der Schweiz und Liechtenstein erheben in Europa nur noch Griechenland und Spanien eine vergleichbare Steuer.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Was würde sich ändern? Auswirkungen auf Unternehmen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Bundesrat und Parlament wollen die Emissionsabgabe abschaffen. Unternehmen, die zum Beispiel Aktien herausgeben, müssten somit auf dem aufgenommenen Eigenkapital keine Steuer mehr bezahlen. Das entlastet die Unternehmen: Sie haben weniger Kosten und können so mehr Gelder investieren.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Wie viele Unternehmen wären betroffen?","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Unternehmen, die Eigenkapital aufnehmen, müssten keine Emissionsabgaben mehr entrichten. Im Jahr 2020 haben rund 2300 Unternehmen die Emissionsabgabe bezahlt. Einige Unternehmen nahmen in diesem Jahr mehrmals Eigenkapital auf, weshalb es über 2500 Transaktionen gab. Dabei generierten 2,2 Prozent der Transaktionen 51,5 Prozent der Steuereinnahmen. Die restlichen 97,8 Prozent der Transaktionen generierten 48,5 Prozent der Steuereinnahmen. [3]","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Junge, wachstumsstarke Unternehmen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Junge Unternehmen, die stark wachsen, können ihre Investitionen nicht aus einbehaltenen Gewinnen finanzieren. Sie benötigen dafür neues Eigenkapital. Diese Unternehmen würden von der Abschaffung der Emissionsabgabe profitieren, sofern sie mehr als eine Million Franken an Eigenkapital aufnehmen. Die Finanzierung des weiteren Wachstums würde dadurch günstiger.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Finanzielle Auswirkungen auf die öffentliche Hand","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Mindereinnahmen der öffentlichen Hand werden aufgrund der Einnahmen in den letzten zwanzig Jahren auf rund 250 Millionen Franken jährlich geschätzt. Betroffen ist einzig der Bund. Für die Kantone und Gemeinden ändert sich nichts.","isBordered":false}},{"typ":"text","text":{"text":"1 Der Begriff «Unternehmen» bezeichnet hier Aktiengesellschaften, Kommanditaktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Genossenschaften. Die Emissionsabgabe wird fällig, wenn Beteiligungsrechte herausgegeben werden, z. B. Aktien, Stammeinlagen von Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Genossenschaftsanteile, Genuss- und Partizipationsscheine von Gesellschaften oder Genossenschaften.&nbsp;<div><br></div><div>2 Siehe Steuerstatistik der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV ( estv.admin.ch &gt; Die ESTV &gt; Schweizer Steuerstatistiken &gt; Allgemeine Steuerstatistiken &gt; Fiskaleinnahmen des Bundes).&nbsp;</div><div><br></div><div>3 Antwort des Bundesrates vom 11.8.2021 auf die Interpellation 21.3922 «Abschaffung der Stempelsteuer, insbesondere der Emissionsabgabe. Ausmass, Wirkung, Profitierende» ( parlament.ch &gt; Ratsbetrieb &gt; Suche Curia Vista &gt; 21.3922)</div>","isBordered":false}}]},{"text":"Warum Nein","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Argumente Referendumskomitee","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>Von der teilweisen Abschaffung der Stempelsteuern profitieren grösstenteils international tätige Grosskonzerne, Banken und Versicherungen. Die Bürgerinnen und Bürger haben nichts davon, im Gegenteil: Sie müssten das Loch in der Kasse stopfen – mit höheren Steuern oder mit dem Abbau von staatlichen Leistungen. Kurz: Es profitieren die Falschen, bezahlen müssen es einmal mehr Privatpersonen. Das ist nicht akzeptabel. Darum NEIN zu diesem Stempelsteuer- Bschiss.</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Keine zusätzlichen Investitionen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Es wird behauptet, dass eine teilweise Abschaffung der Stempelsteuer Investitionen befördern würde. Doch im Jahr 2020 hätten bei dieser Abschaffung gerade einmal 55 Grosskonzerne über 50 % der neuen Privilegien erhalten. Die für unsere Wirtschaft wichtigen KMU haben davon nichts.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_9dfb0457-c1dd-4a82-8b5d-a4f617272960.png","thumbnailUrl":"223341_9dfb0457-c1dd-4a82-8b5d-a4f617272960.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-DE-S40.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Finanzbranche ist schon bevorzugt","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Grosskonzerne, speziell aus der Finanzbranche, werden im Vergleich zu KMU oder Start-ups bereits heute stark bevorzugt: So sind Finanzdienstleistungen grundsätzlich von der Mehrwertsteuer befreit. Die Stempelsteuer ist somit ein kleiner Ausgleich für die generelle Unterbesteuerung des Finanzsektors. Fällt sie auch noch weg, zahlen Finanzkonzerne im Vergleich zu KMU bald gar keine Steuern mehr.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Die Rechnung zahlt das Volk","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Der Stempelsteuer-Bschiss kostet jährlich rund 250 Millionen Franken. Wenn Steuereinnahmen fehlen, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder jemand anderes stopft das Loch in der Kasse – nämlich Privatpersonen über höhere Einkommensoder Mehrwertsteuern. Oder es werden Leistungen gestrichen, zum Beispiel bei Prämienverbilligungen oder bei der Bildung.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Total geht es um 2,2 Milliarden","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die teilweise Abschaffung der Stempelsteuer ist nur ein Teil der unehrlichen Verschleierungstaktik der Konzernlobby. Weitere Privilegien für Grosskonzerne sind bereits in der Pipeline. Jährliche Kosten: über 2 Milliarden Franken. Auch diese Kosten müssten die Bürgerinnen und Bürger schultern. Die unüberlegte Abschaffung der Stempelsteuer ist abzulehnen.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Empfehlung des Referendumskomitees","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Darum empfiehlt das Referendumskomitee:&nbsp;<div><b><font color=\"#ff0000\">Nein</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"","text":null,"name":"stempelsteuer-bschiss.ch"}},{"typ":"text","text":{"text":"Der Text in diesem Kapitel stammt vom Referendumskomitee. Es ist für den Inhalt und die Wortwahl verantwortlich.","isBordered":false}}]},{"text":"Warum Ja","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Argumente Bundesrat und Parlament","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>Die Emissionsabgabe belastet innovative Personen, die ein Unternehmen gründen oder erweitern. Die Abschaffung dieser Abgabe wirkt sich positiv auf die gesamte Wirtschaft und die Standortattraktivität aus. Sie generiert Wachstum und schafft Arbeitsplätze. Bundesrat und Parlament befürworten die Vorlage insbesondere aus den folgenden Gründen:</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Arbeitsplätze schaffen und sichern","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Emissionsabgabe verteuert die Investitionen. Sie schwächt dadurch die Wirtschaft und die Standortattraktivität der Schweiz. Die Abschaffung dieser Steuer stärkt das Wirtschaftswachstum; sie generiert Einkommen, sichert und schafft Arbeitsplätze. Die Mindereinnahmen sind für den Bund verkraftbar und dürften mit der Zeit durch die Wachstumsimpulse aufgewogen werden.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Belastung zu Unzeiten vermeiden","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Emissionsabgabe belastet die Wirtschaft ausgerechnet in Krisen am stärksten. In einer Rezession muss ein Teil der Unternehmen neues Eigenkapital aufnehmen, um zu überleben. In der Schweiz waren die Einnahmen aus der Emissionsabgabe in der Dotcom-Krise 2001 und in der Finanzkrise 2008/2009 besonders hoch. Die Unternehmen mussten gerade dann besonders viel Emissionsabgabe bezahlen, als dies wirtschaftlich schwierig war. Mit der Abschaffung der Abgabe fällt diese schädliche Wirkung weg.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Risiko von Verschuldung senken","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Mit Eigenkapital (z. B. mit Aktien) finanzierte Investitionen werden durch die Emissionsabgabe verteuert. Bei Fremdfinanzierung (z. B. mit Krediten) gibt es hingegen keine solche Abgabe. Unternehmen haben deshalb einen Anreiz, sich über Kredite zu finanzieren. Dadurch verschulden sie sich stärker. Hohe Schulden bergen aber Risiken für die Volkswirtschaft. Diese werden mit der Abschaffung der Abgabe entschärft.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Junge Unternehmen nicht benachteiligen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Unternehmen, die bereits seit Längerem erfolgreich wirtschaften, können ihre Investitionen durch einbehaltene Gewinne finanzieren. Jüngere Unternehmen hingegen erwirtschaften meist noch zu wenig Gewinn, um die nötigen Investitionen finanzieren zu können. Weil sie auf neues Eigenkapital angewiesen sind, haben sie einen Nachteil. Dieser fällt mit der Abschaffung der Abgabe weg.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Emissionsabgabe ist ungerecht","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die Abgabe belastet Unternehmen unabhängig davon, ob sich deren Investitionen als rentabel erweisen oder nicht. Anders als die Einkommenssteuer beachtet sie zudem die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Geldgeberinnen und Geldgeber nicht. Das ist ungerecht.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Neue internationale Regeln ausgleichen","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Die OECD könnte nächstens beschliessen, eine international gültige Mindeststeuer für Unternehmen einzuführen. Dann würde die Schweiz den Standortvorteil tiefer Gewinnsteuern verlieren. Die Abschaffung der Emissionsabgabe könnte diesem Verlust etwas entgegenwirken.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Empfehlung von Bundesrat und Parlament","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Aus all diesen Gründen empfehlen Bundesrat und Parlament, die Änderung des Bundesgesetzes über die Stempelabgaben anzunehmen.&nbsp;<div><b><font color=\"#ff0000\">Ja</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"","text":null,"name":"admin.ch/stempelabgaben"}}]},{"text":"Abstimmungstext","komponenten":[{"typ":"pdf","pdf":{"url":"223341_e8d64be4-78b4-4068-9299-fff608a470a8.pdf","name":"V3.pdf","altText":null}}]}]}},{"langKey":"fr","erlaeuterung":{"vorlagenTitel":"Modification de la loi fédérale sur les droits de timbre","kapitel":[{"text":"En bref","komponenten":[{"typ":"youtube","youtube":{"youtubeId":"omBfVcXf5Dg","youtubeIdGehoerlos":"kTOtILrwEks"}},{"typ":"title","title":{"text":"Contexte","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les entreprises ont besoin de capitaux, notamment pour investir ou pour couvrir des pertes. Lorsqu'une entreprise lève des fonds propres en émettant par exemple des actions, la Confédération prélève un impôt : le droit de timbre d'émission. Ce droit s’élève à 1 % et n'est prélevé que sur les montants supérieurs à un million de francs. En règle générale, les petites entreprises ne le paient pas ; les recettes fiscales proviennent donc principalement des moyennes et grandes entreprises.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Le projet","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le Conseil fédéral et le Parlement veulent supprimer le droit de timbre d'émission. Les entreprises pourront ainsi lever de nouveaux fonds propres sans avoir à payer un impôt sur ces derniers, ce qui permettra de réduire les coûts d'investissement et aura un effet positif sur la croissance et l'emploi. Les entreprises qui ont beaucoup de fonds propres traversent mieux les crises que celles qui en ont peu, car elles disposent de plus de réserves. Par ailleurs, la suppression du droit de timbre d’émission sera particulièrement favorable aux jeunes entreprises à forte croissance qui n’ont pas encore de réserves : pour financer leur croissance, elles ont besoin de fonds propres supplémentaires, lesquels sont soumis pour l’heure à ce droit. Si ce dernier est supprimé, les recettes fiscales de la Confédération diminueront de 250 millions de francs par an, selon les estimations. Le référendum a été lancé contre ce projet, car, selon les opposants, celui-ci profiterait principalement aux grandes entreprises.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"La question qui vous est posée","isSubtitle":true}},{"typ":"parole","parole":{"text":"Acceptez-vous la modification du 18 juin 2021 de la loi fédérale sur les droits de timbre (LT) ?"}},{"typ":"title","title":{"text":"Recommandation du Conseil fédéral et du Parlement","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Oui&nbsp;</font></b><div><br></div><div>Le Conseil fédéral et le Parlement veulent supprimer le droit de timbre d’émission. Sa suppression aura un effet positif sur l’attrait de la place économique suisse : elle générera de la croissance, créera des emplois et permettra de préserver ces derniers. Par ailleurs, cette mesure est financièrement supportable.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://www.admin.ch/droit-de-timbre","text":null,"name":"admin.ch/droit-de-timbre"}},{"typ":"title","title":{"text":"Recommandation du comité d’initiative","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Non&nbsp;</font></b><div><br></div><div>Selon le comité, les principaux bénéficiaires de la suppression du droit de timbre d’émission seront les grands groupes d’entreprises, les banques et les assurances. Les citoyennes et les citoyens n’ont rien à y gagner, bien au contraire : le trou dans les caisses devra être comblé par le biais d’une augmentation des impôts ou d’une diminution des prestations accordées par l’État.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://arnaque-droit-de-timbre.ch/","text":null,"name":"arnaque-droit-de-timbre.ch/"}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Vote du Conseil national","balken":[{"label":"oui","value":120},{"label":"non","value":70},{"label":"abstentions","value":5}]}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Vote du Conseil des États","balken":[{"label":"oui","value":29},{"label":"non","value":14},{"label":"abstentions","value":1}]}}]},{"text":"En détail","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Réglementation actuelle","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le droit de timbre d’émission est régi par la loi fédérale sur les droits de timbre. Il est dû lorsqu’une entreprise1 lève des fonds propres. Si l’entreprise émet par exemple des actions, la Confédération perçoit le droit de timbre d’émission sur la valeur de ces actions. Ce droit doit être payé lorsqu'une société est fondée ou lorsqu’une société augmente ses fonds propres. Il s'élève à 1 % des fonds levés. En revanche, si une entreprise se procure des fonds de tiers en contractant par exemple un crédit, elle ne doit pas payer de droit de timbre d'émission.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_20e55822-7fac-46f4-a13b-2e5ab98b8074.png","thumbnailUrl":"223341_20e55822-7fac-46f4-a13b-2e5ab98b8074.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-FR-S37.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Franchise","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les entreprises bénéficient d’une franchise d’un million de francs ; cela signifie qu’elles doivent payer le droit de timbre d’émission lorsque le montant des fonds levés dépasse cette somme. À titre d’exemple, si une entreprise émet des actions pour une valeur totale de 1,5 million de francs, le droit de timbre d’émission n’est perçu que sur la somme de 500 000 francs. La Confédération perçoit un droit de timbre d’émission de 1 % sur cette somme, soit 5000 francs.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Exceptions","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le droit de timbre d’émission est soumis à certaines exceptions. En effet, les entreprises à but non lucratif telles que les coopératives d’habitation, qui proposent des logements à loyer modéré, sont exonérées de cet impôt, tout comme les entreprises de transport si elles obtiennent leurs fonds propres du secteur public. Sous certaines conditions, un assainissement peut aussi donner lieu à une exonération du droit de timbre d’émission ou à un allègement fiscal.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_2b05b756-69e6-415d-8de6-1adcc291bdc7.png","thumbnailUrl":"223341_2b05b756-69e6-415d-8de6-1adcc291bdc7.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-FR-S38.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Évolution des recettes","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les recettes issues du droit de timbre d’émission varient considérablement d’une année à l’autre, et il n’y a ni tendance à la hausse, ni tendance à la baisse. Au cours des vingt dernières années, le montant le plus bas était de 120 millions de francs (en 2005) et le montant le plus élevé, de 407 millions de francs (en 2017). Les recettes fiscales sur les vingt dernières années atteignent en moyenne un peu moins de 250 millions de francs par an [2].","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Un impôt peu répandu au niveau international","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le droit de timbre d’émission n’est pas un impôt très répandu au niveau international. En Europe, outre la Suisse et le Liechtenstein, seules la Grèce et l’Espagne perçoivent un impôt similaire.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Qu’est-ce qui changerait ? Conséquences pour les entreprises","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le Conseil fédéral et le Parlement veulent supprimer le droit de timbre d’émission. Les entreprises qui émettent par exemple des actions ne paieront plus ce droit sur les fonds propres levés. La suppression de ce droit permet de réduire la charge fiscale des entreprises. Ainsi, celles-ci pourront investir davantage grâce aux économies réalisées.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Combien d’entreprises seraient concernées ?","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les entreprises qui lèvent des fonds propres ne devront plus payer le droit de timbre d’émission. En 2020, environ 2300 entreprises ont payé ce droit. Certaines entreprises ayant levé des fonds propres plusieurs fois au cours de l’année précitée, il y a eu au total plus de 2500 transactions ; 2,2 % d’entre elles ont généré 51,5 % des recettes fiscales. Les transactions restantes (97,8 %) ont quant à elles généré 48,5 % des recettes fiscales [3].","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Jeunes entreprises à forte croissance","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les jeunes entreprises à forte croissance ne peuvent pas financer leurs investissements à partir de bénéfices non distribués. Elles ont donc besoin de nouveaux fonds propres pour investir. La suppression du droit de timbre d’émission profitera à celles d’entre elles qui lèvent des fonds propres supérieurs à un million de francs : il sera moins coûteux pour elles de financer leur croissance.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Conséquences financières pour le secteur public","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le manque à gagner pour le secteur public est estimé – sur la base des recettes réalisées ces vingt dernières années – à environ 250 millions de francs par an. Seule la Confédération sera concernée par cette diminution des recettes. Rien ne changera pour les cantons et les communes.","isBordered":false}},{"typ":"text","text":{"text":"[1] Le terme « entreprise » désigne ici les sociétés anonymes, les sociétés en commandite par actions, les sociétés à responsabilité limitée et les sociétés coopératives. Le droit de timbre d'émission est dû lorsque des droits de participation sont émis, par exemple des actions, des parts sociales de sociétés à responsabilité limitée, des parts sociales de sociétés coopératives, des bons de jouissance et des bons de participation de sociétés ou de sociétés coopératives.&nbsp;<div><br></div><div>[2] Voir statistiques fiscales établies par l’Administration fiscale des contributions AFC ( estv.admin.ch &gt; L’AFC &gt; Statistiques fiscales &gt; Statistiques fiscales générales &gt; Recettes fiscales de la Confédération).&nbsp;</div><div><br></div><div>[3] Réponse du Conseil fédéral du 11.8.2021 à l’interpellation 21.3922 « Suppression des droits de timbre et en particulier du droit d'émission. Ampleur, effets et bénéficiaires de cette mesure » ( parlement.ch &gt; Travail parlementaire &gt; Recherche Curia Vista &gt; 21.3922)</div>","isBordered":false}}]},{"text":"Contre","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Arguments Comité référendaire","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>La suppression partielle du droit de timbre profite principalement aux grands groupes d’entreprises actifs au niveau international, aux banques et aux assurances. Les citoyennes et les citoyens n’ont rien à y gagner, bien au contraire : le trou dans les caisses devra être comblé par le biais d’une augmentation des impôts ou d’une diminution des prestations accordées par l’État. Autrement dit, cette réforme profite aux mauvaises personnes et ce sera une fois de plus à la population de passer à la caisse. Ce n’est pas acceptable : il faut dire NON à cette arnaque.</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Il n’y aura pas d’investissements supplémentaires","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Selon les partisans du projet, la suppression partielle du droit de timbre stimulera les investissements. Pourtant, si la suppression avait eu lieu en 2020, plus de 50 % des nouveaux privilèges n’auraient profité qu’à 55 grands groupes. Les PME, qui sont si importantes pour notre économie, ne tirent aucun bénéfice de ce projet.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_63de5e0e-7417-4a4b-9d3d-4720f98c4aaf.png","thumbnailUrl":"223341_63de5e0e-7417-4a4b-9d3d-4720f98c4aaf.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-FR-S40.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Le secteur financier est déjà avantagé","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les grands groupes, en particulier ceux du secteur financier, sont déjà considérablement avantagés par rapport aux PME et aux start-up. À titre d’exemple, les services financiers sont en principe exonérés de la TVA. Le droit de timbre constitue donc une légère compensation au vu de la sous-imposition générale dont bénéficie le secteur financier. Si le droit de timbre est lui aussi supprimé, les groupes financiers ne paieront bientôt plus aucun impôt, contrairement aux PME.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Le peuple paiera la facture","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La suppression partielle du droit de timbre, qui entraînerait une perte de recettes fiscales de quelque 250 millions de francs par an, est une arnaque. En effet, lorsque des recettes fiscales font défaut, il n'y a que deux options : soit le trou dans les caisses doit être comblé par la population via une augmentation de l’impôt sur le revenu ou de la taxe sur la valeur ajoutée, soit l’État doit supprimer des prestations telles que les subsides d’assurance-maladie ou des prestations dans le domaine de la formation.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Le montant en jeu : 2,2 milliards de francs par an","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La suppression partielle du droit de timbre n’est qu’un pan de la stratégie malhonnête mise en place par les lobbies des grands groupes pour cacher leur jeu. L’octroi d’autres privilèges est déjà en préparation : il en découlera un manque à gagner annuel de plus de 2 milliards de francs, qui devra lui aussi être comblé par les citoyennes et les citoyens. La suppression irréfléchie du droit de timbre doit par conséquent être rejetée.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Recommandation du comité référendaire","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le comité référendaire vous recommande donc de voter :&nbsp;<div><br></div><div><b><font color=\"#ff0000\">Non</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://arnaque-droit-de-timbre.ch/","text":null,"name":"arnaque-droit-de-timbre.ch"}},{"typ":"text","text":{"text":"Le comité référendaire est seul responsable du contenu et de la formulation des arguments figurant ci-dessus.","isBordered":false}}]},{"text":"Pour","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Arguments Conseil fédéral et Parlement","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>Le droit de timbre d’émission pèse sur les personnes novatrices souhaitant fonder ou agrandir une entreprise. La suppression de ce droit aura un effet positif sur l'ensemble de l'économie et sur l’attrait de la place économique. Elle favorisera la croissance et créera des emplois. Le Conseil fédéral et le Parlement approuvent le projet, notamment pour les raisons suivantes :</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Créer et préserver des emplois","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le droit de timbre d’émission rend les investissements plus coûteux, ce qui affaiblit l'économie et l'attrait de la place économique suisse. Sa suppression renforcera la croissance économique, car elle permettra de générer des revenus, de créer et de préserver des emplois. La diminution des recettes est supportable pour la Confédération et devrait être compensée à long terme par cette croissance économique.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Éviter une charge fiscale en temps de crise","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le droit de timbre d'émission pèse considérablement sur l'économie, surtout en temps de crise. En période de récession, certaines entreprises doivent lever de nouveaux fonds propres pour survivre. En Suisse, les recettes générées par le droit de timbre d’émission étaient très élevées lors de l’éclatement de la bulle Internet de 2001 et lors de la crise financière de 2008/2009. Les entreprises ont dû payer des droits de timbre d’émission particulièrement élevés au moment même où la situation économique était difficile. La suppression du droit de timbre d’émission mettra fin à cet effet néfaste.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Réduire le risque d’endettement","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les investissements financés par des fonds propres (par ex. des actions) sont plus coûteux en raison du droit de timbre d'émission. En revanche, une entreprise qui opte pour un financement par fonds de tiers (par ex. au moyen de crédits) ne paie pas de droit de timbre d’émission. Les entreprises sont donc incitées à choisir ce type de financement. Ce faisant, elles s'endettent davantage, alors que les dettes élevées comportent des risques pour notre économie. La suppression du droit de timbre d’émission permettra d’atténuer ces risques.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Les jeunes entreprises ne seront plus désavantagées","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les entreprises qui sont performantes depuis longtemps peuvent financer leurs investissements grâce aux bénéfices non distribués. Les jeunes entreprises, par contre, génèrent le plus souvent trop peu de bénéfices pour être en mesure de financer les investissements nécessaires. Elles ont besoin de nouveaux fonds propres pour se financer et sont par conséquent désavantagées, ce qui ne sera plus le cas lorsque le droit de timbre d’émission sera supprimé.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Le droit de timbre d’émission est un impôt inéquitable","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Les entreprises doivent payer le droit de timbre d’émission, que leurs investissements soient rentables ou non. Contrairement à l’impôt sur le revenu, le droit de timbre d’émission ne tient pas compte de la capacité économique des bailleurs de fonds, ce qui est inéquitable.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Le projet compense les effets de nouvelles règles internationales","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"L'OCDE pourrait bientôt décider d'introduire un impôt minimum applicable aux entreprises à l’échelle internationale. La Suisse perdrait alors l’avantage concurrentiel dont elle dispose actuellement en raison de sa faible imposition des bénéfices. La suppression du droit de timbre d’émission permettrait de compenser quelque peu cette perte.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Recommandation du Conseil fédéral et du Parlement","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Pour toutes ces raisons, le Conseil fédéral et le Parlement vous recommandent d’accepter la modification de la loi fédérale sur les droits de timbre.&nbsp;<div><br></div><div><b><font color=\"#ff0000\">Oui</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://www.admin.ch/droit-de-timbre","text":null,"name":"admin.ch/droit-de-timbre"}}]},{"text":"Texte soumis au vote","komponenten":[{"typ":"pdf","pdf":{"url":"223341_eb6b855b-83d3-4be1-aff3-6ae790afe9c2.pdf","name":"V3.pdf","altText":null}}]}]}},{"langKey":"it","erlaeuterung":{"vorlagenTitel":"Modifica della legge federale sulle tasse di bollo","kapitel":[{"text":"In breve","komponenten":[{"typ":"youtube","youtube":{"youtubeId":"CgUtJGjZxwA","youtubeIdGehoerlos":"Y_KvBpYOIls"}},{"typ":"title","title":{"text":"Contesto","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le imprese hanno bisogno di capitale, ad esempio per effettuare investimenti o compensare le perdite. Quando un’impresa aumenta il capitale proprio emettendo azioni o simili, la Confederazione riscuote un tributo: la tassa d’emissione. Quest’ultima viene riscossa su importi a partire da un milione di franchi e ammonta all’uno per cento del capitale così acquisito. Di regola le piccole imprese non pagano questa tassa; il gettito generato proviene principalmente dalle medie e grandi imprese.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Il progetto","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Il Consiglio federale e il Parlamento intendono abolire la tassa d’emissione. Le imprese devono poter acquisire nuovo capitale proprio senza essere tassate. In tal modo diminuiscono i costi di investimento con un effetto positivo sulla crescita e sui posti di lavoro. Inoltre le imprese con un capitale proprio elevato superano meglio le crisi rispetto a quelle che ne hanno di meno, poiché dispongono di maggiori riserve. Saranno in particolare le giovani imprese in rapida crescita che non hanno ancora costituito riserve a beneficiare dell’abolizione della tassa d’emissione. Il loro finanziamento dipende infatti dalla disponibilità di ulteriore capitale proprio, che oggi sottostà alla tassa d’emissione. Per la Confederazione l’abolizione della tassa comporterebbe minori entrate stimate a 250 milioni di franchi all’anno. Contro il progetto è stato chiesto il referendum perché, secondo gli oppositori, esso andrebbe soprattutto a beneficio delle grandi imprese.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"La domanda che figura sulla scheda","isSubtitle":true}},{"typ":"parole","parole":{"text":"Volete accettare la modifica del 18 giugno 2021 della legge federale sulle tasse di bollo (LTB)?"}},{"typ":"title","title":{"text":"Raccomandazione del Consiglio federale e del Parlamento","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Sì&nbsp;</font></b><div><br></div><div>Il Consiglio federale e il Parlamento intendono abolire la tassa d’emissione. Ne risulteranno effetti positivi sull’attrattiva della piazza finanziaria Svizzera: l’abolizione genera crescita, crea e assicura posti di lavoro. Inoltre è una misura finanziariamente sostenibile.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://www.admin.ch/tasse-di-bollo","text":null,"name":"admin.ch/tasse-di-bollo"}},{"typ":"title","title":{"text":"Raccomandazione del comitato d’iniziativa","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">No&nbsp;</font></b><div><br></div><div>Secondo il comitato, le principali beneficiarie dell’abolizione della tassa d’emissione sono le grandi multinazionali, le banche e le assicurazioni. I cittadini non ci guadagnano nulla, anzi: sarebbero chiamati a pagare più imposte o subirebbero tagli nelle prestazioni statali.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://fregatura-tassa-di-bollo.ch/","text":null,"name":"fregatura-tassa-di-bollo.ch"}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Il voto del Consiglio nazionale","balken":[{"label":"si","value":120},{"label":"no","value":70},{"label":"astensioni","value":5}]}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Il voto del Consiglio degli Stati","balken":[{"label":"si","value":29},{"label":"no","value":14},{"label":"astensione","value":1}]}}]},{"text":"In dettaglio","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Regime attuale","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La tassa d’emissione è disciplinata nella legge federale sulle tasse di bollo. Essa è dovuta se le imprese [1] acquisiscono capitale proprio, ad esempio quando emettono azioni. La Confederazione riscuote la tassa d’emissione sul valore di queste azioni. La tassa deve essere pagata se viene costituita una nuova impresa o se un’impresa esistente aumenta il suo capitale proprio; ammonta all’uno per cento del capitale così raccolto. Se invece acquisisce capitale di terzi, ad esempio un credito, l’impresa non deve pagare la tassa d’emissione.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_2ce91fc5-b29c-4dec-9406-95e2fb92868d.png","thumbnailUrl":"223341_2ce91fc5-b29c-4dec-9406-95e2fb92868d.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-FR-S37.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Franchigia","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Si applica una franchigia di un milione di franchi. La tassa è dovuta sul capitale proprio raccolto che eccede questo importo. Ad esempio: se emette azioni per un valore di 1,5 milioni di franchi, un’impresa dovrà pagare la tassa d’emissione su 500 000 franchi. La Confederazione applica un’aliquota dell’uno per cento e dunque riscuoterà 5000 franchi.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Eccezioni","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Esistono anche eccezioni: le imprese di pubblica utilità, come ad esempio le società cooperative che procurano abitazioni a pigione moderata, non soggiacciono alla tassa. Neppure le imprese di trasporto pagano la tassa d’emissione se il capitale proprio appartiene ai poteri pubblici. A determinate condizioni vi sono esenzioni o agevolazioni anche in caso di risanamento.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_a3d00395-28b9-433a-9fb1-dff0eef97110.png","thumbnailUrl":"223341_a3d00395-28b9-433a-9fb1-dff0eef97110.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-FR-S38.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Evoluzione delle entrate","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le entrate della tassa d’emissione sono molto fluttuanti; non esiste una tendenza né al rialzo né al ribasso. Negli ultimi 20 anni il valore più basso osservato è stato di 120 milioni di franchi (2005) e il più alto di 407 milioni di franchi (2017). Sempre per questo periodo è stato registrato in media un gettito di circa 250 milioni di franchi [2] all’anno.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Diffusione limitata a livello internazionale","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La tassa d’emissione è poco diffusa a livello internazionale. A parte la Svizzera e il Liechtenstein, soltanto la Grecia e la Spagna riscuotono una tassa simile in Europa.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Cosa cambierebbe? Ripercussioni sulle imprese","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Il Consiglio federale e il Parlamento vogliono abolire la tassa d’emissione. Le imprese che ad esempio emettono azioni non dovrebbero più pagare tasse sul capitale proprio che acquisiscono. Le imprese sarebbero così sgravate: avrebbero meno costi e potrebbero investire più denaro.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Quante imprese sono interessate dalla misura?","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le imprese che acquisiscono capitale proprio non dovrebbero più pagare la tassa d’emissione. Nel 2020, circa 2300 imprese hanno pagato questa tassa. Nello stesso anno alcune imprese hanno effettuato più volte un aumento di capitale: per questo si sono registrate oltre 2500 transazioni. Il 2,2 per cento di queste transazioni ha generato il 51,5 per cento del gettito fiscale, mentre il restante 97,8 per cento ne ha generato il 48,5 per cento [3].","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Giovani imprese in rapida crescita","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le giovani imprese in rapida crescita non possono finanziare i propri investimenti con gli utili non distribuiti ma hanno bisogno di nuovo capitale proprio. Queste imprese beneficerebbero dell’abolizione della tassa d’emissione se decidessero di acquisire capitale proprio per un importo superiore a un milione di franchi. Il finanziamento della loro ulteriore crescita sarebbe pertanto agevolato.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Ripercussioni finanziarie per i poteri pubblici","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Sulla base delle entrate degli ultimi 20 anni, le minori entrate per i poteri pubblici sono stimate a circa 250 milioni di franchi all’anno, esclusivamente a carico della Confederazione. I Cantoni e i Comuni non sono interessati dalla misura.","isBordered":false}},{"typ":"text","text":{"text":"[1] Il termine «imprese» indica in questo contesto le società anonime, le società in accomandita per azioni, le società a garanzia limitata e le società cooperative. La tassa d’emissione è dovuta quando sono emessi diritti di partecipazione, ad es. azioni, quote sociali di società a garanzia limitata e di società cooperative, buoni di partecipazione e buoni di godimento di società o cooperative.&nbsp;<div><br></div><div>[2] Vedi la statistica fiscale dell’Amministrazione federale delle contribuzioni AFC ( estv.admin.ch &gt; Die ESTV &gt; Schweizer Steuerstatistiken &gt; Allgemeine Steuerstatistiken &gt; Fiskaleinnahmen des Bundes, disponibile in tedesco e in francese).&nbsp;</div><div><br></div><div>[3] Parere del Consiglio federale dell’11 agosto 2021 in risposta all’interpellanza 21.3922 «Abolizione delle tasse di bollo e in particolare della tassa d’emissione. Portata, effetti e beneficiari» ( parlamento.ch &gt; Attività parlamentare &gt; Ricerca Curia Vista &gt; 21.3922).</div>","isBordered":false}}]},{"text":"In contro","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Gli argomenti Comitato d’iniziativa","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>Le grandi multinazionali, le banche e le assicurazioni sono le principali beneficiarie della parziale abolizione delle tasse di bollo. I cittadini non ci guadagnano nulla, anzi: sarebbero chiamati a colmare l’ammanco creatosi pagando più imposte o subendo tagli nelle prestazioni statali. Riassumendo: i beneficiari sono quelli sbagliati e ancora una volta saranno i cittadini a pagare il conto. È inaccettabile. Ecco perché si deve votare NO a questa fregatura della tassa di bollo.</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Nessun ulteriore investimento","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Si sostiene che l’abolizione parziale della tassa di bollo incoraggi gli investimenti. Tuttavia se ad esempio si prendono le cifre del 2020, solo 55 grandi imprese avrebbero beneficiato di oltre il 50 per cento dei nuovi privilegi derivanti dall’abolizione di questa tassa. Le PMI, importanti per la nostra economia, non avrebbero ricevuto nulla.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_3d05e09b-07fb-43ce-8015-ad8d84783d27.png","thumbnailUrl":"223341_3d05e09b-07fb-43ce-8015-ad8d84783d27.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-FR-S40.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Il settore finanziario è già privilegiato","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Già oggi le grandi imprese, specialmente quelle del settore finanziario, sono maggiormente avvantaggiate rispetto alle PMI o alle start up: i servizi finanziari ad esempio sono in linea di principio esenti dall’IVA. La tassa di bollo è pertanto una piccola compensazione per l’ampia sottoimposizione di cui gode il settore finanziario. Se questa venisse a cadere, le multinazionali del settore finanziario non pagherebbero praticamente più tasse rispetto alle PMI.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Il Popolo paga il conto","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La fregatura della tassa di bollo costa circa 250 milioni di franchi all’anno. Se manca gettito fiscale, le possibilità sono solo due: o altri compensano l’ammanco in cassa – in particolare i privati attraverso un aumento delle imposte sul reddito o sul valore aggiunto – oppure si tagliano le prestazioni, ad esempio nei sussidi per la cassa malati o nella formazione.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Si tratta in totale di 2,2 miliardi","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"L’abolizione parziale della tassa di bollo è solo una parte della disonesta tattica dissimulatoria della lobby delle multinazionali. Ulteriori privilegi per le grandi imprese sono già in preparazione. Costi annui: oltre 2 miliardi di franchi, anche questi a carico dei cittadini. È necessario respingere questa insensata abolizione della tassa di bollo.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Raccomandazione del comitato referendario","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Per tutte queste ragioni, il comitato referendario raccomanda di votare:&nbsp;<div><br></div><div><b><font color=\"#ff0000\">No</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://fregatura-tassa-di-bollo.ch/","text":null,"name":"fregatura-tassa-di-bollo.ch"}},{"typ":"text","text":{"text":"Il comitato referendario è l’autore del testo di questo capitolo. In quanto tale è responsabile del suo contenuto e delle scelte lessicali.","isBordered":false}}]},{"text":"A favore","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Gli argomenti Consiglio federale e Parlamento","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>La tassa d’emissione grava sulle persone con idee innovative che fondano o ampliano un’impresa. L’abolizione di questa tassa si ripercuote positivamente su tutta l’economia e sull’attrattiva della piazza finanziaria, genera crescita e crea posti di lavoro. Il Consiglio federale e il Parlamento sostengono il progetto, in particolare per i motivi esposti qui di seguito.</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Creare e assicurare posti di lavoro","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La tassa d’emissione rende gli investimenti più costosi. Pertanto indebolisce l’economia e l’attrattiva della piazza finanziaria Svizzera. La sua abolizione rafforza la crescita economica, genera reddito, assicura e crea posti di lavoro. La Confederazione può sopportare la perdita di gettito, che nel tempo sarebbe compensata dagli impulsi dati alla crescita.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Evitare un onere fiscale al momento sbagliato","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La tassa d’emissione grava ancor più fortemente sull’economia soprattutto in tempi di crisi. Nei periodi di recessione una parte delle imprese deve acquisire nuovo capitale proprio per sopravvivere. In Svizzera il gettito generato dalla tassa d’emissione è stato particolarmente consistente durante la crisi causata dalla bolla delle dot.com nel 2001 e durante la crisi finanziaria del 2008/2009. Le imprese hanno dovuto pagare una tassa d’emissione particolarmente alta proprio nel momento in cui la situazione economica era difficile. Con l’abolizione della tassa si porrebbe fine a questa ripercussione negativa.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Ridurre il rischio di indebitamento","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La tassa d’emissione rende più costosi gli investimenti finanziati con il capitale proprio (ad es. con azioni). Al contrario, in caso d’investimenti effettuati con capitale di terzi (ad es. un credito), la tassa d’emissione non è dovuta. Le imprese sono quindi incentivate a finanziarsi mediante crediti, indebitandosi però sempre più. Un indebitamento elevato comporta tuttavia rischi per il sistema economico. L’abolizione della tassa riduce tali rischi.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Non penalizzare le giovani imprese","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Le imprese che operano con successo da molto tempo possono finanziare i loro investimenti attraverso gli utili non distribuiti. Di norma, le giovani imprese non generano invece ancora abbastanza utili per poter finanziare gli investimenti necessari. Esse sono svantaggiate poiché dipendono dalla disponibilità di nuovo capitale proprio. Questa disparità scompare con l’abolizione della tassa.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"La tassa d’emissione è ingiusta","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La tassa è applicata indipendentemente dalla redditività degli investimenti effettuati. A differenza dell’imposta sul reddito, non tiene conto della capacità economica dei finanziatori. E questo è ingiusto.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Bilanciare le nuove norme internazionali","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"L’OCSE potrebbe presto decidere di introdurre un’imposta minima per le imprese applicabile a livello internazionale. La Svizzera perderebbe dunque il suo vantaggio derivante da una bassa imposizione degli utili. L’abolizione della tassa d’emissione potrebbe in parte ovviare a questa perdita.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Raccomandazione del Consiglio federale e del Parlamento","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Per tutte queste ragioni, Consiglio federale e Parlamento raccomandano di accettare la modifica della legge federale sulle tasse di bollo.&nbsp;<div><br></div><div><b><font color=\"#ff0000\">Sì</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://www.admin.ch/tasse-di-bollo","text":null,"name":"admin.ch/tasse-di-bollo"}}]},{"text":"Il testo in votazione","komponenten":[{"typ":"pdf","pdf":{"url":"223341_d771c23e-67de-48b0-9b7b-e9c3912d2128.pdf","name":"V3.pdf","altText":null}}]}]}},{"langKey":"rm","erlaeuterung":{"vorlagenTitel":"Midada da la Lescha federala davart las taxas da bul","kapitel":[{"text":"Curtamain","komponenten":[{"typ":"youtube","youtube":{"youtubeId":"CTdGS0ve2dg","youtubeIdGehoerlos":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Situaziun da partenza","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Las interpresas dovran chapital, per exempel per far investiziuns u per cuvrir perditas. Sch’ina interpresa procura per agen chapital cun emetter aczias u chaussas sumegliantas, incassescha la Confederaziun ina taglia: la taxa d’emissiun. Ella importa 1 pertschient dal chapital emprestà. La taglia vegn incassada pir sin imports da passa 1 milliun francs. Per regla na pajan interpresas pitschnas betg talas taxas; las entradas fiscalas derivan principalmain d’interpresas mesaunas e grondas.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Il project","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Il Cussegl federal ed il parlament vulan abolir la taxa d’emissiun. Las interpresas duain pudair emprestar nov agen chapital senza stuair pajar taglias per quai. Uschia vegnan reducids ils custs d’investiziun, quai che ha in effect positiv per la creschientscha e per las plazzas da lavur. Ultra da quai dumognan las interpresas cun bler agen chapital meglier crisas che las interpresas cun pauc agen chapital, perquai ch’ellas han dapli reservas. Da l’aboliziun da la taxa d’emissiun profiteschan oravant tut las interpresas giuvnas che creschan fermamain, ma che n’han anc naginas reservas. Per finanziar lur creschientscha dovran ellas ulteriur agen chapital ch’è suttamess oz a la taxa d’emissiun. Tras l’aboliziun da la taxa perdess la Con- federaziun entradas d’approximativamain 250 milliuns francs per onn. Cunter quest project èsi vegnì fatg in referendum, perquai che las adversarias ed ils adversaris èn da l’avis, che principalmain las interpresas grondas profitassan.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Dumonda da votaziun","isSubtitle":true}},{"typ":"parole","parole":{"text":"Vulais Vus acceptar la midada dals 18 da zercladur 2021 da la Lescha federala davart las taxas da bul (LTB)?"}},{"typ":"title","title":{"text":"Recumandaziun dal Cussegl federal e dal parlament","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Gea&nbsp;</font></b><div><br></div><div>Il Cussegl federal ed il parlament vulan abolir la taxa d’emissiun. Quai ha effects positivs per l’attractivitad da l’economia locala da la Svizra: L’aboliziun generescha creschientscha; ella stgaffescha e garantescha plazzas da lavur. Ultra da quai è la mesira finanzialmain supportabla.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://www.admin.ch/taxas-da-bul","text":null,"name":"admin.ch/taxas-da-bul"}},{"typ":"title","title":{"text":"Recumandaziun dal comité d’iniziativa","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"<b><font color=\"#ff0000\">Na&nbsp;</font></b><div><br></div><div>Da l’aboliziun da la taxa d’emissiun profiteschan – tenor il comité – principalmain ils concerns gronds, las bancas e las assicuranzas che lavuran sin plaun internaziunal. Las burgaisas ed ils burgais n’avessan nagut da quai. Anzi, els stuessan pajar dapli taglia u acceptar ina reducziun da las prestaziuns dal stadi.</div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://stempelsteuer-bschiss.ch/","text":null,"name":"stempelsteuer-bschiss.ch"}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Votaziun en il Cussegl naziunal","balken":[{"label":"gea","value":120},{"label":"na","value":70},{"label":"abstenziuns","value":5}]}},{"typ":"vote","vote":{"titel":"Votaziun en il Cussegl dals chantuns","balken":[{"label":"gea","value":29},{"label":"na","value":14},{"label":"abstenziuns","value":1}]}}]},{"text":"Detagls","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Regulaziun actuala","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La taxa d’emissiun è reglada en la Lescha federala davart las taxas da bul. Ella sto vegnir pajada d’interpresas [1] che fan emprestar agen chapital. Sch’ina interpresa emetta per exempel aczias, incassescha la Confederaziun ina taglia sin la valur da questas aczias, l’uschenumnada taxa d’emissiun. Questa taxa sto vegnir pajada, sch’i vegn fundada ina nova interpresa u sch’ina interpresa existenta augmenta ses agen chapital. La taxa importa 1 pertschient dal chapital emprestà. Sch’ina interpresa fa percunter emprestar chapital ester, per exempel prenda si in credit, na sto ella pajar nagina taxa d’emissiun.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_7aec8949-eff9-405d-b93b-5946d85824d6.png","thumbnailUrl":"223341_7aec8949-eff9-405d-b93b-5946d85824d6.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-RM-S37.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Import liber","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Valair vala in import liber da taglia dad 1 milliun francs. Sche l’agen chapital emprestà surpassa questa valur, sto vegnir pajada la taxa: Sch’ina interpresa emetta per exempel aczias d’ina valur dad 1,5 milliuns francs, sto ella pajar la taxa d’emissiun per 500 000 francs. La Confederaziun incassescha ina taglia dad 1 pertschient sin quest import, pia 5000 francs.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Excepziuns","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Tar l’imposiziun da taglia datti excepziuns. Uschia na ston interpresas d’utilitad publica, per exempel societads cooperativas per la construcziun d’abitaziuns che offran abitaziuns favuraivlas, betg pajar la taxa. Er interpresas da transport na pajan nagina taxa d’emissiun, premess ch’ellas survegnian l’agen chapital dal maun public. Sut tschertas cundiziuns vegnan concedidas liberaziuns da la taxa u facilitaziuns er per sanaziuns.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_6dc8b95a-e109-41ed-b57f-29090ef60eda.png","thumbnailUrl":"223341_6dc8b95a-e109-41ed-b57f-29090ef60eda.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-RM-S38.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"Svilup da las entradas","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Las entradas da la taxa d’emissiun varieschan fermamain; ina tendenza na datti ni vers ensi ni vers engiu. Ils ultims 20 onns è la valur la pli bassa stada 120 milliuns francs (onn 2005), la valur la pli auta 407 milliuns francs (onn 2017). En la media da quests 20 onns han las entradas importà stgars 250 milliuns francs per onn. [2]","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Pitschna derasaziun internaziunala","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La taxa d’emissiun n’è strusch derasada sin plaun internaziunal. Ultra da la Svizra e dal Liechtenstein incasseschan mo anc la Grezia e la Spagna ina taglia cumparegliabla en l’Europa.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Tge sa midass? Consequenzas per interpresas","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Il Cussegl federal ed il parlament vulan abolir la taxa d’emissiun. Interpresas ch’emettan per exempel aczias, na stuessan pia pajar nagina taglia pli per l’agen chapital emprestà. Quai distgargia las interpresas: Ellas han damain custs e pon pia investir dapli daners.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Quantas interpresas fissan pertutgadas?","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Interpresas che fan emprestar agen chapital na stuessan pajar naginas taxas d’emissiun pli. L’onn 2020 han var 2300 interpresas pajà la taxa d’emissiun. Intginas interpresas han fatg emprestar quel onn pliras giadas agen chapital, uschia ch’igl ha dà passa 2500 transacziuns. 2,2 pertschient da las transacziuns han generà 51,5 pertschient da las entradas fiscalas. Ils 97,8 pertschient da las transacziuns restantas han generà 48,5 pertschient da las entradas fiscalas. [3]","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Interpresas giuvnas creschentas","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Interpresas giuvnas che creschan fermamain na pon betg finanziar lur investiziuns tras ils gudogns retegnids. Per quest intent dovran ellas nov agen chapital. Questas interpresas profitassan da l’aboliziun da la taxa d’emissiun, sch’ellas faschessan emprestar dapli che 1 milliun francs agen chapital. La finanziaziun da l’ulteriura creschientscha daventass pia pli favuraivla.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Consequenzas finanzialas per il maun public","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Sin basa da las entradas dals ultims 20 onns vegn il minus d’entradas per il maun public stimà a var 250 milliuns francs per onn. Pertutgada è mo la Confederaziun. Per ils chantuns e per las vischnancas na sa mida nagut.","isBordered":false}},{"typ":"text","text":{"text":"[1] La noziun «interpresas» cumpiglia qua societads anonimas, societads acziunaras commanditaras, societads cun responsabladad limitada e cooperativas. La taxa d’emissiun sto vegnir pajada, sch’i vegnan emess dretgs da participaziun, p.ex. aczias, quotas da basa da societads cun responsabladad limitada, quotas da participaziun a societads cooperativas, certificats da giudida e da participaziun da societads u da cooperativas.&nbsp;<div><br></div><div>[2] Guardar statistica da taglia da l’Administraziun federala da taglia AFT ( estv.admin.ch &gt; Die ESTV &gt; Schweizer Steuerstatistiken &gt; Allgemeine Steuerstatistiken &gt; Fiskaleinnahmen des Bundes).&nbsp;</div><div><br></div><div>[3] Resposta dal Cussegl federal dals 11-08-2021 a l’interpellaziun 21.3922 «Abschaffung der Stempelsteuer, insbesondere der Emissionsabgabe. Ausmass, Wirkung, Profitierende» ( parlament. ch &gt; Manaschi dals cussegls &gt; Tschertga Curia Vista &gt; 21.3922).</div>","isBordered":false}}]},{"text":"Cunter","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Arguments Comité da referendum","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>Da l’aboliziun parziala da la taxa da bul profitan per gronda part las bancas, las assicuranzas ed ils concerns gronds ch’èn activs sin plaun internaziunal. Las burgaisas ed ils burgais n’han nagut da quai, anzi: Els stuessan stuppar la fora en la cassa – cun pajar dapli taglia u cun desister da prestaziuns dal stadi. Cun paucs pleds: Profitar, profitan ils fauss, pajar ston ina giada dapli las persunas privatas. Quai n’è betg acceptabel. Perquai NA a quest engion cun la taxa da bul.</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Naginas investiziuns supplementaras","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"I vegn pretendì ch’ina aboliziun parziala da la taxa da bul promovess investiziuns. L’onn 2020 avessan però mo gist 55 concerns gronds survegnì passa 50 % dals novs privilegis cun questa aboliziun. Las interpresas pitschnas e mesaunas (IPM) ch’èn impurtantas per nossa economia n’han nagut da quai.","isBordered":false}},{"typ":"image","image":{"url":"223341_4b91a838-a3ec-4bfe-9ea0-84f80ed7d72c.png","thumbnailUrl":"223341_4b91a838-a3ec-4bfe-9ea0-84f80ed7d72c.png","altText":null,"name":"grafiken-13022022-RM-S40.png","caption":null}},{"typ":"title","title":{"text":"La branscha da finanzas è gia privilegiada","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Ils concerns gronds, spezialmain da la branscha da finanzas, vegnan gia oz privilegiads fermamain en cumparegliaziun cun las IPM u cun ils start-ups. Per exempel èn ils servetschs finanziars da princip liberads da la taglia sin la plivalur. La taxa da bul è uschia ina pitschna cumpensaziun per l’imposiziun generalmain pli bassa dal sectur da finanzas. Sch’ella croda er anc davent, na pajan ils concerns da finanzas bainbaud naginas taglias pli en cumparegliaziun cun las IPM.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Il pievel paja il quint","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"L’engion cun la taxa da bul custa mintga onn circa 250 milliuns francs. Sche las entradas fiscalas mancan, datti mo duas pussaivladads: U ch’insatgi auter staupa la fora en la cassa – numnadamain las persunas privatas cun pajar dapli taglia sin las entradas ubain tras ina taglia sin la plivalur pli auta. U ch’i vegnan stritgadas prestaziuns, per exempel tar las reducziuns da las premias u tar la furmaziun.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Totalmain sa tracti da 2,2 milliardas","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"L’aboliziun parziala da la taxa da bul è mo ina part da la\r<div>tactica da dissimulaziun dischonesta da la lobi dals concerns.\r</div><div>Ulteriurs privilegis per concerns gronds èn gia en preparaziun.\r</div><div>Custs annuals: passa 2 milliardas francs. Las burgaisas ed ils\r</div><div>burgais stuessan surpigliar er quests custs. L’aboliziun nunponderada\r</div><div>da la taxa da bul sto vegnir refusada.</div>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Recumandaziun dal comité d’iniziativa","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Perquai recumonda il comité da referendum:&nbsp;<div><br></div><div><b><font color=\"#ff0000\">Na</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://stempelsteuer-bschiss.ch/","text":null,"name":"stempelsteuer-bschiss.ch"}},{"typ":"text","text":{"text":"Il questo text deriva dal comité da referendum. El è responsabel per il cuntegn e per la formulaziun.","isBordered":false}}]},{"text":"Per","komponenten":[{"typ":"title","title":{"text":"Arguments Cussegl federal e parlament","isSubtitle":false}},{"typ":"text","text":{"text":"<b>La taxa d’emissiun engrevgescha persunas innovativas che fundeschan u engrondeschan ina interpresa. L’aboliziun da questa taxa ha effects positivs per l’entira economia e per l’attractivitad da la plazza economica. Ella generescha creschientscha e stgaffescha plazzas da lavur. Il Cussegl federal ed il parlament sustegnan il project particularmain per ils suandants motivs:</b>","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Stgaffir e segirar plazzas da lavur","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Pervia da la taxa d’emissiun daventan las investiziuns pli charas. Uschia indeblescha la taxa d’emissiun l’economia e l’attractivitad da la Svizra sco plazza economica. L’aboliziun da questa taglia rinforza la creschientscha economica; ella generescha entradas, segirescha e stgaffescha plazzas da lavur. Il minus d’entradas è supportabel per la Confederaziun e dastgass vegnir cumpensà cun il temp tras ils impuls da creschientscha.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Evitar grevezzas a temps betg adattads","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La taxa d’emissiun engrevgescha l’economia il pli fitg gist en temps da crisa. Durant ina recessiun sto ina part da las interpresas far emprestar nov agen chapital per surviver. En Svizra èn las entradas da la taxa d’emissiun stadas spezialmain autas durant la crisa da dotcom 2001 e durant la crisa finanziala 2008/2009. Las interpresas han dentant stuì pajar taxas d’emissiun fitg autas gist lura, cur che la situaziun economica era difficila. Tras l’aboliziun da la taxa scroda quest effect nuschaivel.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Sbassar la ristga da debits","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Las investiziuns finanziadas tras agen chapital (p.ex. cun aczias) daventan pli charas pervia da la taxa d’emissiun. En cas d’ina finanziaziun estra (p.ex. cun credits) na ston las interpresas dentant betg pajar ina tala taxa. Perquai han ellas in impuls da sa finanziar cun agid da credits. Uschia fan las interpresas dapli debits. Gronds debits cuntegnan dentant ristgas per l’economia publica. Tras l’aboliziun da la taxa vegnan quellas reducidas.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Betg dischavantagiar interpresas giuvnas","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Interpresas che lavuran gia daditg cun success pon finanziar lur investiziuns cun ils gudogns retegnids. Interpresas pli giuvnas fan percunter per il solit anc memia pauc gudogn per pudair finanziar las investiziuns necessarias. Perquai ch’ellas èn dependentas da nov agen chapital, han ellas in dischavantatg. Quel scroda tras l’aboliziun da la taxa.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"La taxa d’emissiun è malgista","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La taxa engrevgescha las interpresas, independentamain dal fatg, sche lur investiziuns èn rentablas u betg. Cuntrari a la taglia sin las entradas na resguarda ella plinavant betg la capacitad economica da las finanziadras e dals finanziaders. Quai è malgist.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Cumpensar novas reglas internaziunalas","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"La OECD pudess decider proximamain d’introducir per interpresas ina taglia minimala che vala sin plaun internaziunal. Alura perdess la Svizra l’avantatg economic da taglias bassas sin il gudogn. L’aboliziun da la taxa d’emissiun pudess mitigiar in pau questa perdita.","isBordered":false}},{"typ":"title","title":{"text":"Recumandaziun dal Cussegl federal e dal parlament","isSubtitle":true}},{"typ":"text","text":{"text":"Per tut quests motivs recumondan il Cussegl federal ed il parlament d’acceptar la midada da la Lescha federala davart las taxas da bul.&nbsp;<div><br></div><div><b><font color=\"#ff0000\">Gea</font></b></div>","isBordered":false}},{"typ":"link","link":{"url":"https://www.admin.ch/taxas-da-bul","text":null,"name":"admin.ch/taxas-da-bul"}}]},{"text":"Text da votaziun","komponenten":[{"typ":"pdf","pdf":{"url":"223341_743642a9-b625-4979-bf42-8f9fcfda0b77.pdf","name":"V3.pdf","altText":null}}]}]}}],"vorlagenId":6530,"vorlagenNr":3,"vorlagenArtId":10107,"geoLevelLevel":0}